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  • AlexP

Nicht immer leicht

Wir sind seit 3 Tagen wieder in Slowenien und dieses Mal beginnt es überhaupt nicht leicht! Seit 2 Tagen sitzen wir fest, da wir nicht durch das angestiegene Flussbett fahren können (es gibt keinen anderen Weg). D.h. man muss sich selbst genug sein und die/ den andere(n) so nah und so lange „ertragen“. Keine leichte Übung bei zwei extremen Individualisten. Heute morgen klopfte es dann um 6 Uhr an die Türe und davor standen 3 irakische Flüchtling. Frierend und völlig durchnässt. Was ein Unterschied! Es in sicherer Entfernung im TV zu sehen oder diesen Menschen direkt in die Augen zu sehen. Sie zu riechen, zu sehen und zu spüren. Natürlich haben wir sie mit Tee versorgt und den Kamin angeheizt, aber es war eine völlig absurde Situation. Die Polizei kam nach einer Dreiviertelstunde, sie waren einfach nur froh, dass die Flucht erst einmal ein Ende hat.

Und ich bin seitdem sehr durch den Wind...da bekommt „move-my-Soul“ eine ganz andere Bedeutung! Wie privilegiert wir sind! Und über was ich mich den lieben langen Tag beschweren kann...

Und was mache ich nun mit dieser Erfahrung und Erkenntnis?



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