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  • AlexP

Wahlfreiheit!

Aktualisiert: 19. Okt 2019

Aus aktuellem Anlass beschäftige ich mich gerade mal wieder mit meiner Krankheit und meiner dazugehörenden Haltung.

Ich liege seit ein paar Tagen wieder einmal im Krankenhaus und meine ersten Gedanken waren: „Wann hört das endlich auf?“. Ein leises Stimmchen flüsterte mir leise zu:“Gar nicht😉“.

Und ich glaube genau diese, eher wenig zuversichtlichen, Worte lassen mir die Dinge in einem völlig anderen Licht erscheinen.

Eine nicht heilbare Krankheit zu haben, die einen Tag für Tag herausfordert, die mal kommt, mal geht, mal sehr sichtbar oder mal fast unsichtbar ist, ist etwas um was sich wahrscheinlich keiner reißen wird. Bei einer akuten Krankheit gibt es meist ein Ende und darauf kann man hin arbeiten. Was aber wenn eben kein Ende in Sicht ist? Dauernd damit hadern? Wütend sein? Ob der Ungerechtigkeit (welcher auch immer) verzweifeln? Das ist eine Möglichkeit, die ich jetzt lange Jahre bis in den letzten Winkel ausgelebt habe. Und diese Wahl kostet ungemein viel Kraft, Lebensfreude und Leichtigkeit. Zwischendurch zog es mich immer wieder auf die leichtere Seite, aber sehr schnell war das für mich dann doch keine wirkliche Option.

Was ich damit sagen will ist, dass wir, Göttin sei Dank, immer eine Wahl haben. In den kleinen UND in den großen Dingen des Lebens.

Leider wird mir das ganz oft erst dann bewusst, wenn ich das Gefühl habe, dass ich eben KEINE Wahl habe. Opfer bin.

Im NLP ist unter anderem eine der Grundannahmen, dass ab drei Wahlmöglichkeiten die Freiheit beginnt! Und diese Wahlmöglichkeiten erschaffe ich mir selbst. Ich kann mich und mein Leben begrenzen, indem ich eine Krankheit als Bürde, Strafe oder als meine eigene Schuld ansehe (was sich manchmal einfach auch so anfühlt!) oder ich kann wählen, dass sie eine Lehrmeisterin ist. Mir Dinge zeigt, die ich sonst nie gesehen hätte. Mich sehr nahe an meine Emotionen bringt, egal ob „unbesiegbar“ wenn es gerade gut geht oder voller Angst, Trauer und Wut wenn es sich eben scheiße und hilflos anfühlt.

Und als dritte Wahlmöglichkeit gibt es dann noch das L(l)eben genau im Hier und Jetzt. Weil ich ja sowieso nicht weiß wie lange es gut geht. Und deshalb keinerlei Zeit mehr verschwenden will mit Dingen, die keinen Sinn machen und für nix gut sind.

Und ab hier beginnt meine Freiheit.....







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