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  • AlexP

Erwartungen

Move-my-soul heißt unterwegs sein. Tatsächlich oder aber auch „die Seele und den Geist zu bewegen“. Und wenn etwas bewegt wird, dann gibt es meistens ein Ziel. Oder eben eine Erwartung. Was bewege ich wohin und warum und was für einen Mehrwert habe ich dann davon?

Das birgt die Gefahr der Enttäuschung. Ich kann mich, meine Seele und meinen Geist bewegen und dennoch kann es sein, dass ich sogar (gefühlt) Rückschritte mache. Und das ist frustrierend!

Eine einsame alte Mühle in den Bergen von Slowenien, Sonne und das plätschern des Baches sind doch ein guter Rahmen um achtsam zu sein, zu meditieren und es sich richtig gut gehen zu lassen.

Und es fühlt sich wie Versagen an, wenn dem nicht so ist. Wenn Lupus-Symptome und Panikattacken sich abwechseln und wenn meditieren mühsam wird.


Es fühlt sich dann in etwa so an wie die Qualle: wabberig (denke ich, hab sie nicht angefasst😉), irgendwie schön aber auch transparent und nicht fassbar. Und tot...

Die Kunst besteht für mich dann darin, sich nicht das „Versagensmäntelchen“ anzuziehen, sondern liebevoll mit sich selbst zu sein. Auch wenn ich das Gefühl habe mich ständig dafür entschuldigen zu müssen, dass ich nicht so leicht bin, wie es mit Urlaub assoziiert wird.

Schöner Urlaub ist interpretierbar😎

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